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Pflegesignal Kampagne 2009

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Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege und die Verbände der privaten Leistungsanbieter haben zu einer Pflegekampagne 2009 aufgerufen. Durch die schlechte "Image-Mache" der Medien in den letzten Jahren fühlen sich die Verantwortlichen der Verbände verpflichtet nun Signale zu setzen und die Öffentlichkeit aus Ihrer Sicht zu informieren.

Auftaktveranstaltung

Die Kampagne begann mit einer Auftaktveranstaltung am 17.06.09 in Mainz auf dem Deutschhausplatz. Über Hintergründe und Ziele der Veranstaltung sprachen der Domkapitular Hans-Jürgen Eberhardt von der Geschäftstelle der Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrt, sowie Herr Bernd Meurer vom Bundesverband Privater Anbieter sozialer Dienste.
Viel Beifall für seine Vortrag über die politische Verantwortung für gute Pflege erntete der ehemalige Bundesminister Dr. Heiner Geißler von den ca. 600 in der Pflege beschäftige Menschen, die gekommen waren, um mit ihrer Anwesenheit Ihre Forderungen, die sie an die Gesellschaft und die Verantwortlichen in der Politik stellen zum Ausdruck zu bringen.
Die ebenfalls anwesende Sozialministerin Malu Dreyer sagte in einem Interview ebenfalls ihre volle Unterstütung der Kampagne zu. Mit den Worten " Wir ziehen alle am selben Strang" identifizierte sie sich mit den Anliegen der Pflegekräfte.

Auch wir von der Johannes Altenhilfe waren vor Ort.

"Der Pflege geht die Luft aus"

unter diesem Motto formulieren die Pflegekräfte ihre Argumente um die Gesellschaft und die Politik auf ihre Verantwortung hinzuweisen:

  • der Anteil der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen an der Gesamtzahl der Bevölkerung wächst.
  • die Pflege immer aufwendiger und anspruchsvoller wird
  • die Pflegenden zu wenig Zeit für das Wesentliche: das Zwischenmenschliche und die persönliche Zuwendung - erhalten
  • die Gesellschaft die hohen Ansprüche an die Pflege nicht finanzieren will
  • bereits heute zu wenige Fachkräfte vorhanden sind
  • mit den Pflege- und Krankenkassen um jeden Cent gefeilscht werden muss, während anderswo sofort Milliarden Euro zur Verfügung stehen
  • die Medien über die meist gute professionelle Pflege nur selten berichten.

Gute Pflege braucht gute Rahmenbedingungen:

deshalb fordert die Kampagne:

  • anzuerkennen, dass Pflegekräfte eine wichtige, am Gemeinwohl orientierte Arbeit leisten
  • diese Arbeit zu unterstützen und wertzuschätzen
  • mehr Zeit für die anvertrauten Menschen zu haben
  • eine angemessene Vergütung der Leistung
  • das Pflegeversicherungen die Pflege gemäß der am Menschen erbrachten Leistungen bezahlen.
  • von auswuchernder Bürokratie zu entlasten
  • die Pfegeberufe zu fördern und zu entwickeln und Pflegende ständig weiterzubilden
  • gute Arbeitsbedingungen für alle MitarbeiterInnen der ambulanten und stationären Dienste
  • die Pflege so attraktiv zu gestalten, dass mehr Ehrenamtliche sich in der Betreuung älterer Menschen engagieren

Ziel der dreijährigen Kampagne:

  • auf drängende Probleme in der Pflege hinzuweisen
  • gute Rahmenbedingungen für eine fortschrittliche, zeitgemäße, professionelle Alten- und Krankenpflege zu erwirken.

Wir werden weitehin über die Kampagne berichten

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