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Landrat Görisch besuchte Bewohner in neuer Wohnform der Hausgemeinschaften im Johannes Centrum in Osthofen

Rubrik: Rückblick / Berichte | 0 Kommentare

Landrat Görisch informierte sich in der Senioren- und Pflegeeinrichtung Johannes Centrum in Osthofen - Gesprächsrunde mit Vorstellung des Betreuungskonzeptes vom Johannes Centrum: Hausgemeinschaften und Kneipp

Landrat Görisch im Johannes Centrum. Renate Wegner, erster Beigeordneter der Stadt Osthofen Wolfgang Itzerodt, Görisch, Johannes-Peter Wegner und zwei Mitglieder des Bewohnerbeitrats. Foto Diana Wegner

Landrat Ernst Walter Görisch besuchte Senioren im Johannes Centrum und informierte sich über die Wohnform der Hausgemeinschaften. Zusammen mit der Gesundheitsförderung nach Kneipp bietet das Johannes Centrum ein einmaliges Betreuungskonzept in Deutschland für Senioren und zu Pflegende an.

Im Saal Wonnegau im Johannes Centrum hieß Familie Wegner Landrat Görisch und den Ersten Beigeordneten der Stadt Osthofen, Wolfgang Itzerodt willkommen. Inhaber Johannes-Peter Wegner stellte in einer Runde an der auch Mitglieder des Bewohnerbeirates und Mitarbeiter vom Johannes Centrum teil nahmen, die neue Wohnform der Hausgemeinschaften vor.

Bewohnerin aus einer Hausgemeinschaft im Johannes Centrum Osthofen, spielt Klavier... auch zum Besuch von Landrat Görisch

Mit dem Erweiterungsbau hat das Johannes Centrum 56 Bewohnerbetten in barrierefreien Einzel- und Doppelzimmern mit eigener Dusche. Kurzzeit- bzw. Urlaubspflege sowie Tagespflege wird am Carl-Maria-von-Weber-Platz im ruhigen Musiker-Wohn-Viertel in Osthofen auch angeboten.
Das neue „Haus Sonnentor" mit zwei Hausgemeinschaften für zwölf bis 15 Senioren und zu Pflegende wurde Mitte 2011 bezogen. Das „Haus Johannes" wird derzeit renoviert und in das wohnliche Hausgemeinschaftskonzept integriert.
Landrat Görisch interessierte besonders welche positiven Auswirkungen das neue Lebens- und Wohnkonzept auf Bewohner mit Demenz hat. „Der Alltag steht im Vordergrund, der besonders Dementen!" sagt Johannes-Peter Wegner und erklärt weiter das „Bewohner, die in einer Hausgemeinschaft leben, mehr in den Tagesablauf integriert werden und ihr Gefühl gebraucht zu werden fördert wird." Das heißt beispielsweise Gemüse schneiden, Obstsalat für den Nachtisch zubereiten, den Tisch decken oder bei anderen normalen Tätigkeiten die im Alltag anfallen, dürfen die Senioren mitmachen. Diese sinngebenden Aufgaben gehen immer noch gewohnt von der Hand, trainieren ihre Fertigkeiten und lassen demente Bewohner ruhiger werden, die vorher stetig umher liefen. Eine Herangehensweise, die auch eine Reduktion der Medikamente mit sich bringt.

Landrat Görisch besichtigt das Johannes Centrum. Hier den Raum, wo regelmäßig Gottesdienste gehalten werden. Foto Mirco Metzler DIE KNIPSER

Den ersten Beigeordneter der Stadt Osthofen, Wolfgang Itzerodt, interessierte den Mitarbeitereinsatz im Zusammenhang mit den Hausgemeinschaften.
In der Wohnform der Hausgemeinschaften gibt es „eine erhöhte Mitarbeiterpräsenz für die Bewohner, was an den komplett anders organisierten Abläufen liegt", so Johannes-Peter Wegner. Die Pflege passt sich an den Tagesablauf der Bewohner an und rückt damit für die Bewohner in den Hintergrund. Den Alltag in einer Hausgemeinschafts-Familie im Johannes Centrum organisieren sogenannte Familienmanagerinnen, die Vertrauenspersonen und Interessensvertreter für die Bewohner sind. Sie unterstützen die Senioren ihren individuellen Tagesablauf zu führen. Professionelle Pflege ist weiterhin gewährleistet und bietet darüber hinaus interessante Arbeitsplätze für examinierte Fachkräfte, die „im Johannes Centrum nur für Behandlungspflege eingesetzt werden", ergänzt Pflegedienstleiterin Nadine Große.
Vorbeugende Maßnahmen im Gesundheitsbereich erfüllt die Gesundheitsförderung nach Kneipp im Johannes Centrum. Dafür wurden im Johannes Centrum die Mitarbeiter von Heilpraktikerin und Kneipp-Gesundheitstrainerin geschult, damit die Bewohner die natürlichen und individuell angepassten Anwendungen für sich nutzen können. Seit über einem Jahr hält die Kneipp-Ausbilderin Liane O. Kirschner im barrierefreien Saal Wonnegau ein Mal im Monat öffentliche Kneipp-Vorträge mit jahreszeitlich passenden Themen.

Landrat Görisch mit Bewohnerin aus einer Hausgemeinschaften im Johannes Centrum

Bei Kaffee und Kuchen kam Landrat Görisch mit Senioren ins Gespräch, die aus vielen Orten aus dem Landkreis stammen. Eine Bewohnerin aus Rheindürkheim lieferte die Untermalung mit ihrem Spiel am Klavier, das in ihrer Hausgemeinschaft steht.
An dem Besuch von Landrat Görisch machte einer Jugendlichen vom Team „Die Knipser" Fotos. „Wir schätzen die professionelle Arbeit vom Knipser-Team und freuen uns, dass wir auch diese Generation in unserem Haus haben", sagte Schwiegertochter Diana Wegner. „Die Knipser" haben im Johannes Centrum ein eigenes Büro im Johannes Centrum, dass Landrat Görisch bei der Hausführung auch besichtigte. „Das Johannes Centrum ist ein offenes Haus und wir öffnen uns in die Gemeinde, damit wir unsere Bewohner am normalen Leben teilhaben können, dabei beziehen wir alle Generationen ein" betonte Renate Wegner.

Landrat Görisch beim Besuch in Seniorenheim auch die jugendlichen Fotografen DIE KNIPSER in ihrem Büro im Johannes Centrum. Wolfgang Itzerodt, erster Beigeordneter der Stadt Osthofen, Mirco Metzler vom Knipser-Team, Landrat Görisch, Johannes-Peter Wegner, Inhaber Johannes Centrum sowie Marco Sussmann und Remo Fruci Knipser-Design. Foto Diana Wegner

Sie finden auch weitere Bilder auf der Website von den Jugendlichen Fotografen Die Knipser.

Artikel im Amtsblatt der Stadt Osthofen "Hausgemeinschaften für Ältere" in der 12 Ausgabe 2012 auf Seite 6

Sowie ein Bericht auf Landrat Görischs Website mit Fotos von Marco Sussmann.

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